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Symptome bei Depressionen Bei jedem Menschen können sich Depressionen auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigen. Dass man sich manchmal traurig, lustlos oder niedergeschlagen fühlt, ist ganz normal und gerade dann nachvollziehbar, wenn es einen Grund dafür gibt. Werden die Symptome einer Depression allerdings so stark, dass man nicht mehr dazu fähig ist, seinem normalen Tagesablauf zu folgen, dann könnte eine Depression dahinter stecken.
Unterscheiden muss man bei einer Depression immer, ob es sich um einen normalen Stimmungswechsel handelt oder ob mehr dahinter steckt und wie lange dieser Zustand andauert. Ein großer Unterschied zwischen kurzweiliger Niedergeschlagenheit und einer Depression besteht darin, dass Betroffene bei einer Depression meistens keinen triftigen Grund zur Traurigkeit haben. Symptome, die für eine Depression sprechen, können unter anderem eine gedrückte Stimmung sein, die über mehrere Tage, Wochen, wenn nicht sogar Monate anhält, Desinteresse an Dingen, die einem früher Freude bereitet haben sowie mangelnde Freude an Aktivitäten. Bei anderen wiederum können als Symptome der Depression noch Appetitlosigkeit, der mit einem Gewichtsverlust einhergeht oder vermehrter Appetit, gepaart mit einer Gewichtszunahme hinzukommen. Aber auch quälende Unruhe, ein Sich-Abkapseln und Schlafstörungen können erste Anzeichen für eine Depression sein. Patienten klagen außerdem recht häufig über Konzentrationsschwierigkeiten, Unentschlossenheit, ein vermindertes sexuelles Interesse, Angst davor, von dem Partner oder Freunden im Stich gelassen zu werden und ein zu geringes Selbstvertrauen. Sehr alarmierend wird eine Depression, wenn sich auch immer wiederkehrende Gedanken an Selbstmord, Verletzungsversuche oder den Tod als Symptome zeigen. Bemerkbar machen sich die Symptome von einer Depression sowohl im Körper, in unseren Gefühlen als auch in unserem Handeln. Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, fühlen sich von ihrer Umwelt oft missverstanden, was unter anderem daran liegt, dass heute noch immer viele Menschen Depressionen nicht als richtige Krankheit anerkennen. Gut gemeinte Ratschläge wie „Lass uns was zusammen unternehmen, dann geht es dir auch besser“ können mehr schaden als nutzen. Der Betroffene zieht sich dann meistens noch mehr zurück, fühlt sich unverstanden, wertlos und macht sich Selbstvorwürfe. Um eine Depression anhand von Symptomen diagnostizieren zu können, muss der Patient sich sowohl auf seine Gefühle, seine Gedanken, sein Verhalten und seine körperlichen Symptome konzentrieren. Der Regelfall bei einer Depression ist, dass Symptome immer in verschiedenen Formen stattfinden. Jemand, der wochenlang über Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwierigkeiten klagt, hat nicht gleich eine Depression. Die Diagnose erweist sich für einen Arzt immer als schwierig, gibt es doch keine medizinischen Geräte, mit denen man eine Depression genau nachweisen könnte. |
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