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Diagnose Depressionen - was bedeutet das? Depressionen haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt, die es vielen Menschen schwer macht, ihren normalen Alltag selbst zu strukturieren. Eine niedergedrückte Stimmung, ein anhaltendes Tief, Lustlosigkeit und soziale Isolation sind nur einige der Symptome, von denen man bei einer Depression befallen wird. Sich selbst aus dem Teufelskreis Depression zu befreien, gelingt kaum jemandem, weswegen es sinnvoll ist, so schnell wie möglich Hilfe in Form einer Therapie anzunehmen. Je nachdem, von welcher Depressionsart man befallen ist, können auch Medikamente unterstützend wirken, wenn man die Symptome einer Depression bekämpfen möchte. Dauerhaft hilft es allerdings nur, wenn man im Rahmen einer Therapie die Ursachen für die Depression ausfindig macht und an diesen arbeitet.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 4,4 Prozent der hier lebenden Männer und 13,5 Prozent der deutschen Frauen an Depressionen. Aktuelle Studien des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie belegen, dass in Deutschland etwa 7,8 Millionen Menschen von einer Depression befallen sind, darunter 2,8 Millionen Männer und 5 Millionen Frauen. Aber nicht nur in Deutschland haben sich Depressionen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Momentan geht man in den USA davon aus, dass sich die Zahl der Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, mehr als verdoppelt hat. Waren es in den Jahren 1991-1992 noch 3,3 Prozent der Bevölkerung, müssen nun etwa 7 Prozent mit der Krankheit zurecht kommen. Üblich für eine Depression ist, dass diese in den meisten Fällen vor Beginn des 32. Lebensjahres auftritt. Bei lediglich 10 Prozent aller an Depressionen Erkrankten traten die ersten Symptome nach dem 26. Lebensjahr auf. Sehr erschreckend bei einer Depression ist, dass das Suizidrisiko bei Betroffenen um fünf- bis fünfzehnmal höher ist als bei gesunden Menschen. Bei Jugendlichen und Kindern, die an Depressionen leiden, geben sogar 60 Prozent an, schon mal mit dem Gedanken gespielt zu haben, sich umzubringen. Nicht zuletzt deswegen werden bestehende Therapiekonzepte ständig überprüft und gegebenenfalls vollkommen überarbeitet. Aber nicht nur die Arbeit mit dem Therapeuten ist entscheidend dafür, ob man den Weg aus der Depression schafft. Neben dem eigenen Willen benötigt man auch Angehörige und Freunde, die sich liebevoll um einen kümmern und unterstützen. Damit Sie wissen, wie Sie mit einem an Depressionen erkrankten Menschen umgehen sollten, haben wir einige Tipps für Angehörige bereitgestellt. Ebenso finden Betroffene Tipps, die ihnen dabei helfen, den Kampf gegen die Depression aufzunehmen. Wir hoffen, dass wir mit diesem Ratgeber über das Krankheitsbild der Depression informieren können und somit Angehörigen als auch Betroffenen dabei helfen, den für sie richtigen Weg einzuschlagen. Übrigens, Depressionen sind auch ein Symptom beim Fibromyalgiesyndrom. |
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